Kunst & Kultur

Wien schwul Kunst & Kultur



gay vienna Naturhistorisches Museum

Museum gesucht? „Geht doch ins Museumsquartier – da gibts eigentlich eh alles …‟ könnten wir Euch abfrühstücken. Tun wir aber nicht. Zwar haben wir nichts gegen die großen Buden, die man unbedingt sehen muss, diesmal stellen wir aber fünf kleinere, thematisch vielleicht etwas wunderliche Kandidaten vor. Vorhang auf für die skurrilsten Museen Wiens!

Die meisten Museen haben täglich geöffnet, wobei viele einen Tag der Woche geschlossen haben. Oftmals Montag oder Dienstag. Die Öffnungszeiten variieren von Museum zu Museum, aber grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass zwischen 10.00 und 17.00 geöffnet ist. Manche der großen Museen bieten ihren Kunstliebhabern einen langen Abend pro Woche und erweitern die Öffnungszeiten bis 20.00 oder 21.00 Uhr. Zu besonderen Gelegenheiten, wie dem Nationalfeiertag (26 Oktober) ist der Eintritt in die Bundesmuseen frei. Und Wien ist natürlich eines der weltweiten Zentren der Kunst (- und Wissenschaftsmuseen). Das verdanken wir den Habsburgern, die mit Ihren Sammlungen den ersten Grundstein für die heute bestehenden Museen gelegt haben, vor allem mit dem Kunst- und Naturhistorischen Museen an der prächtigen Ringstrasse. Seit dem ist aber sehr viel geschehen. Viele reiche BürgerInnen der Monarchie haben ihre Sammlungen dem Staat vermacht oder in private Stiftungen eingebracht und der Öffentlichkeit zugängig gemacht.

Ein trauriges Kapitel ist die sogenannte „Arisierung“ zahlreicher Kunstwerke während der Zeit des Nationalsozialismus. Reichen jüdischen Familien wurden Ihre Sammlungen - wenn überhaupt - zu lächerlichen Preisen „abgekauft“. Als es noch die Möglichkeit gab, die Heimat „freiwillig“ zu verlassen, mussten jüdische Flüchtlinge ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. So sind viele Meisterwerke in den Besitz der Republik - oder privater Sammler gelangt. Leider wurden noch immer nicht alle rechtmässigen BesitzerInnen entschädigt oder ihr Besitz retourniert und so ist zu vermuten, das weitere Kunstwerke mit zweifelhafter Herkunft in den Galerien der österreichischen Museen oder Hinterzimmern lagern.

Top Results

Linke Wienzeile 102
1060 Wien
Österreich

Die Kulturgeschichte des Picknicks begleitet uns bereits seit der Antike und verbindet sowohl Hochkultur wie z. B. die traditionellen Picknicks beim berühmten Pferderennen im britischen Ascot mit gängiger migrantischer Praxis und urbanen Phänomenen. Die Akademie des Verlernens produziert deshalb wöchentliche Picknicks des Verlernens.

Laxenburger Straße 2A
performeum
1100 Wien
Österreich

Schwüle Hitze, Kunstnebel und Zimmerpalmen - Discotropic lockt in ein installatives Setting und verwandelt den Bühnenraum in eine Disco. Hier, an dem Ort des Widerstandes der Marginalisierten, geht es um Hierarchien und Sichtbarkeit.

Laxenburger Straße 2A
performeum
1100 Wien
Österreich

Als utopischer Raum, in dem Vergnügen Macht bedeutet und wo schwarze und Trans-Lebensrealitäten in den Vordergrund rücken, zeigt House of Realness queere ekstatische Praxis als Widerstand.

Österreich

Die Universität Wien hisst wieder die Regenbogenfahnen – schon zum neunten Mal gehen die Regenbogenführungen auf Spurensuche der schwul-lesbischen Geschichte der Universität.

Universitätsring 1
Universität Wien Hauptgebäude
1010 Wien
Österreich

Die Universität Wien hisst wieder die Regenbogenfahnen – schon zum neunten Mal gehen die Regenbogenführungen auf Spurensuche der schwul-lesbischen Geschichte der Universität.

Ein Überblick über Wiens Museeumslandschaft

Zugegeben, in Österreich gehen die Leute mit Superlativen sparsam um. Bei der Wiener Museumslandschaft muss man allerdings eine Ausnahme machen. Denn hier gibt es die weltweit größte Brueghel-Sammlung, die weltweit größte Klimt-Sammlung, die europaweit wohl bedeutendste grafische Kunstsammlung. Wien glänzt mit vielen kulturellen Leuchttürmen. Das hat der berühmte und sehr skeptische Schriftsteller und Satiriker Karl Kraus festgestellt, der da sagte: „In Wien sind die Straßen überzogen mit Kultur, in anderen Städten mit Asphalt.“ Hier wird auch deutlich, dass die vielzitierte österreichische Gemütlichkeit ein Lebensstil der Menschen hier ist, die Stadt selbst aber nicht gemütlich ist, sondern vielmehr aufregend. Insgesamt gibt es über 150 Museen und weitere zahlreiche Galerien.

Besonders spannend ist das direkte Nebeneinander verschiedenster Stil- und Kunstrichtungen, das die Museumsszene so lebendig macht. Da gibt es imperiale Prachtbauten wie das Kunst- und Naturhistorische Museum mit ihren imposanten Sammlungen. Da überraschen moderne Bauten wie das bizarre MUMOK, das gemeinsam mit dem Leopold Museum und der Kunsthalle das Wiener MuseumsQuartier bildet: Europas größte Museumslandschaft, die in die barocken k. u. k. Hofstallungen integriert wurde. Das eigentliche Zentrum des Museums-Quartiers ist der weitläufige Hof, der von zahlreichen Lokalen und Menschen aller Generationen und Nationalitäten bevölkert wird. Die Wiener bezeichnen ihn als „urbanes Wohnzimmer“.

Die Albertina verkörpert die geniale Symbiose aus Historie und Zeitgeist: Das altehrwürdige Palais, das eine der bedeutendsten Kunstsammlungen beherbergt, wurde mit einem markanten, futuristisch anmutenden Flugdach des Stararchitekten Hans Hollein versehen. Nur wenige Gehminuten entfernt glänzt das goldene Blätterdach der Wiener Secession. Der Jugendstil-Bau beherbergt Gustav Klimts prachtvollen Beethoven-Fries.
Ganz besonders mit Wien verwoben ist – nomen est omen – das Wien Museum. Mit seiner Mischung aus Kunstsammlungen und historischer Sammlung verfolgt es Wiens Weg durch die Jahrhunderte. Auch in historischen Außenstellen wie den einstigen Wohnungen von Beethoven, Schubert und Mozart. Dass es in einer Stadt wie Wien auch ein Kaffeemuseum gibt, wird hingegen kaum verwundern. Obwohl, in einem klassischen Wiener Kaffeehaus kann man mitunter auch so manches Original besichtigen. Und zwar am Tisch nebenan.

Einmal jedes Jahr,zur „Langen Nacht der Museen“, haben Hunderte Museen von Eisenstadt bis Liechtenstein die ganze Nacht geöffnet und man benötigt nur ein Ticket für alle Museen. Wenn man schnell ist, kann man drei bis vier Museen seiner Wahl schaffen. Die Atmosphäre ist sehr cool und viele Leute sind besonders in Wien unterwegs.

Quelle: Österreich Werbung

Wien und die Musik …

Der hohe Stellenwert, den man hier der Kunst stets einräumte, förderte zu jeder Zeit die heimische Kreativität und zog Menschen aus der ganzen Welt an. 50 Theater, vier Opernhäuser und mehrere Musical-Bühnen sowie renommierte Theater-, Musik- und Tanz-Festivals hat Wien unter anderem seinen Gästen zu bieten. All dies sorgt das ganze Jahr über für ein außerordentlich dichtes Programm und macht die Stadt zu einer führenden Unter-haltungs- und Kulturmetropole Europas.

Besonderen internationalen Ruf genießt Wien als Stadt der Musik. An keinem anderen Ort der Welt haben so viele Komponisten von Weltgeltung gelebt: von den hier geborenen wie etwa Schubert, Strauss, Schönberg oder Berg bis zu jenen, denen Wien Heimat war, wie Mozart, Beethoven, Haydn, Brahms, Mahler u. v. a. Die Wiener Philharmoniker zählen zur Weltspitze, ihnen eifern die Wiener Symphoniker und eine Reihe weiterer Wiener Orchester nach. Die Wiener Staatsoper gehört international zu den führenden Häusern, außer ihr beherbergt die Stadt noch drei weitere Opernbühnen (Theater an der Wien, Volksoper, Kammeroper).

Die Wiener Sängerknaben begeistern Musikfreunde rund um den Globus. Mit dem „MuTh“ haben die berühmtesten singenden Kinder der Welt einen sensationellen Konzertsaal gleich bei ihrer Wohn- und Ausbildungsstätte im Augarten. Neben der klassischen Musik hat sich Wien auch als Musical-Metropole profiliert, und jüngste Erfolge in der elektronischen Musik zeigen, dass man hier auch mit aktuellsten Sounds meisterlich umgeht. Als besonderes Musikerlebnis werden im Haus der Musik – einer mit modernster Hightech ausgestatteten Erlebniswelt zum Phänomen Musik – auf 2000 m² Klänge sichtbar, Orgelpfeifen begehbar und Besucher zu virtuellen Dirigenten oder Komponisten. Eine weitere Attraktion ist die Erlebniswelt Mozarthaus Vienna, die am 27. Jänner 2006 – Mozarts 250. Geburtstag – in seinem ehemaligen Wohnhaus in der Domgasse eröffnet wurde.

Quelle: Wien Tourismus