Regenbogenfamilien

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In den letzten drei Jahren hat sich in Wien viel im Bereich Regenbogenfamilien getan. Diesen Umstand verdanken wir zum einen der (gesellschafts-)politischen Arbeit unterschiedlicher Vereine – hier sei v.a. der Verein FAmOs genannt – und zum anderen den unermüdlichen Klagen bis hin zum Obersten Gerichtshof für Menschenrechte durch Regenbogeneltern und ihre AnwältInnen.
Seit August 2013 ist es in Österreich möglich, das Kind der leiblichen PartnerInnen zu adoptieren. Diese Gesetzesänderung hat viel positive Berichterstattung in den Medien bewirkt. V.a. in der Großstadt Wien, aber auch in anderen Landeshauptstädten, haben sich Regenbogenfamilien zusammengeschlossen und treten sichtbar in der Öffentlichkeit auf. Dadurch hat sich ein positives Klima Regenbogenfamilien gegenüber entwickelt.

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Dennoch ist noch einiges zu tun. Auch wenn Regenbogenfamilien immer mehr dieselben Rechte wie heterosexuelle Familien bekommen, ist die politische Diskussion noch immer ein, die von Homophobie und tradierten Rollenbildern geprägt ist. Diskriminierende Äußerungen von ranghohen PolitikerInnen sowie der katholischen Kirche sind leider keine Seltenheit. Dies bewirkt, dass im ländlichen Bereich die Homophobie nach wie vor groß ist und das Leben als Regenbogenfamilie nicht selbstverständlich. Hier ist noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten: in Kindergärten, Schulen, Jugendämtern etc.

Was kann ich nun als Regenbogenfamilie in Wien unternehmen?

Es stellt sich zunächst einmal die Frage, ob Regenbogenfamilien ein spezielles Angebot nur für Regenbogenfamilien suchen. Der Verein FAmOs – Regenbogenfamilien Österreich organisiert neben regelmäßigen Eltern-Kind-Treffen, wo es für die unterschiedlichen Altersgruppen Angebote gibt, auch Veranstaltungen zu bestimmten Anlässen, wie z.B. anlässlich Fasching, dem Regenbogenfamilientag im Mai, der Regenbogenparade… Die Termine erhält man über den regelmäßig erscheinenden Newsletter zugesendet.

Was hat Wien sonst zu bieten?

Regenbogenfamilien FAMOS

Für die KulturliebhaberInnen ist der Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum, die Kinderoper in der Staatsoper Wien sowie das Schloss Schönbrunn ein Muss. Der Tiergarten Schönbrunn ist einer der ältesten Zoos der Welt und beeindruckt mit seiner artgerechten Tierhaltung.

Wer lieber in die Natur geht und Tier beobachten möchte, ist im Lainzer Tiergarten bestens aufgehoben. Dort kann man Wildschweinen in freier Wildbahn sowie Rehen und Hirschen begegnen.
Auch im Sommer hat Wien sehr viel zu bieten. Die vielen Freibäder laden zum verweilen ein. Ein besonderes Schmankerl ist das Gänsehäufel an der alten Donau gelegen sowie die Donauinsel.
Wer sich genauer informieren möchte, sollte sich entweder an die Kinder- oder Jugendinfo Wien wenden: (http://www.kinderinfowien.at/ und http://www.jugendinfowien.at/.

Wien-Hits für Kids




Im Großstadt-Dschungel Elefanten jagen. In der Luftburg in den Himmel springen. Beim Ponyreiten die Haare fliegen lassen: Wien, die romantische Kaiserstadt, die Metropole der Kunst und Kultur, ist auch die Stadt der Kids. Kleine Zaubermäuse und große Pommes-Tiger finden hier ihr Kinderglück. Bei Action, Spaß und nahezu unbegrenztem Freizeit-Vergnügen für die ganze Familie.

„Mami, mir ist so fad!“ – Kinder in aller Welt raunzen gelegentlich auch in den Ferien vor Lange-weile. In Wien kommt dem Nachwuchs aber sicher nicht das Gähnen: Denn das Motto lautet auch für kleine BesucherInnen „Action, Action, Action“.

Platz dafür ist genug vorhanden. Wie kaum eine andere Millionenstadt verfügt Wien über riesige Grünflächen, in denen sich Kinder nach Herzenslust austoben können. Aber das ist noch lange nicht alles. Möchte eine kleine Prinzessin vielleicht in Reifrock und Mieder Menuett tanzen? Oder hat eine Super-Spürnase Lust, Einzeller per Mikroskop zu erforschen, den Sternenhimmel zu durchreisen oder den elektrischen Strom neu zu erfinden? Kinderkünstler zu werden? Sehen, Hören, Riechen, Schmecken neu zu entdecken? Alles kein Problem. Genauso wenig wie der Wunsch, Schlangen zu streicheln oder Friedensreich Hundertwassers Kunst Haus Wien neu zu entwerfen. Aber das sind nur einige der Hits für Kids.

Action für Wasserratten und Klettermaxis

Coole Action für heiße Tage verspricht die Donauinsel. In diesem Wiener Open-Air-Paradies mit 42 Kilometer langem Strand ist alles angesagt, was mit Sport zu tun hat: Schwimmen, Inline-Skaten, Skateboarden (Halfpipe bei der Reichsbrücke), Streetsoccer, Beachvolleyball, Basketball, Fußball, Trampolinspringen, Boot- und Radfahren, Wasserschilift-Abenteuer bei Wehr 1 (www.wakeboardlift.at) oder Kletter-Spaß im Kletterpark Donauinsel (www.donauinsel-kletterpark.at) am Kaisermühlendamm. (Infos zu weiteren Outdoor-Hochseilgärten in Wien wie etwa dem neuen Waldseilpark Kahlenberg mit Slackline-Area und Wichtelparcours unter: www.wien.info/de/wien-fuer/familien/outdoor/hochseilklettergaerten)

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Wenn die kleinen Super-Champions Hunger und Durst bekommen, gibt’s an der Copa Cagrana (so nennen die WienerInnen die belebte Uferpromenade der Donau am „nördlichen Festland“ bei der Reichsbrücke) Dutzende Lokale mit coolen Drinks und preiswerten Snacks. An der Alten Donau geht es gemütlicher zu, dort flitzen keine Inline-Skater durch die Gegend: Familien sonnen sich auf Liegewiesen, sitzen in Restaurants am Wasser oder unternehmen Bootspartien in Ruder-, Tret- und Elektrobooten. Kleine Kapitäne können sogar Segelkurse absolvieren.
Der neue Wasserspielplatz Wasserturm im 10. Bezirk ist mit rund 15.000 m² der größte seiner Art in Europa und begeistert Kinder mit Wasserfällen, Teichen, Brücken, Bachläufen, einer Rutsche und Bootsfahrten. Ein besonderer Spaß ist das Spielen im Matsch auf einer großen Sandfläche – eine „Kinder-Waschstraße“ sorgt dafür, dass die Kleinen wieder sauber nach Hause gehen (im Sommer täglich von 9 Uhr (freitags ab 11 Uhr) bis zum Einbruch der Dunkelheit, Eintritt frei, Windtenstraße 3, 1100 Wien, Tel. +43-1-4000-8042, www.wien.gv.at).

Zu Indoor-Badespaß oder in der kalten Jahreszeit lockt das Diana-Erlebnisbad mit einer aufregenden, 125 Meter langen Wasserrutsche, dem Piratenschiff und dem Wasserspielgarten. Konstante 29°C, das Wellenbecken und Palmen verbreiten Südsee-Flair (Mo, Di, Fr, Sa. 10-22 Uhr, Mi, Do 13-22 Uhr, So 9-20 Uhr, Lilienbrunngasse 7-9, 1020 Wien, Tel. +43-1-219 81 81, www.dianabad.at). In der um- und ausgebauten Therme Wien bietet der Bereich „Erlebnis-Stein“ mit Wildwasserkanal, bis zu vier Meter hohe Sprungtürmen und einer Erlebnisrutsche Kindern Spaß und Abenteuer. Im warmen Wasser der Außenbecken kann man auch im Winter schwimmen (Mo-Sa: 9 bis 22 Uhr, So, Feiertag: 8 bis 22 Uhr, Kurbadstraße 14, 1100 Wien, Tel. 680 09-9600, www.thermewien.at). Die modernen Wellness-Bereiche beider Bäder mit Sauna, Dampfbad und vielem mehr bieten den Eltern die Möglichkeit vom Sightseeing zu entspannen.

An Auslauf für quirlige Energiebündel fehlt es auch sonst nicht. Kilometerlange Radwege führen durch die ganze Stadt, Spielwiesen und Wanderwege im Wienerwald, im Lainzer Tiergarten, in der Lobau und im Prater sorgen für das Prinzip „Keep moving“. Und wer dann noch immer nicht müde ist, kann die Wände hoch klettern: Die 35 Meter hohe Außenwand des Flakturms im Esterházypark wartet von Ostern bis Oktober auf kleine und große Kraxler. Bei Schlechtwetter oder im Winter geht es ab in die Kletterhalle Wien. Eine umfangreiche Liste der Klettermöglichkeiten in der Stadt findet sich unter www.wien.info/de/wien-fuer/sport/kletterhalle.

Elefantenpark, Krokodilpavillon und Nacht im Tropenwald

Die erste Adresse für einen Ausflug in die faszinierende Welt der Tiere ist der Tiergarten Schönbrunn, der im imperialen Ambiente über 600 Tierarten von A wie Ameisenbär bis Z wie Zebra ein Zuhause bietet (Erwachsene 15 Euro, Kinder bis zum 6. Geburtstag frei, Kinder und Jugendliche bis zum 19. Geburtstag 7 Euro, Tel. +43-1-877 92 94-0, www.zoovienna.at). Schwarz-weißes Fell, große Tatzen und Kulleraugen: Der Tiergarten Schönbrunn zählt zu jenen wenigen Zoos der Welt, denen die Volksrepublik China ein Panda-Pärchen anvertraut hat. Die bedrohten Bambusbären zählen zu den Lieblingen der BesucherInnen.

Ein Fixpunkt für die jungen TiergartenbesucherInnen ist die Fütterung der Mähnenrobben. Wenn sich die Robben wild ins Wasser werfen, um Fische zu ergattern, haben nicht nur die Tiere, sondern auch die Menschen viel Spaß. Wie Ameisenbären mit ihren langen Zungen einen Futterbrei aus einem künstlichen Termitenhügel schlecken, das können sie im 2010 eröffneten Südamerika-Park beobachten. Südamerikanische Tierarten wie Ameisenbären, Flachlandtapire oder Wasserschweine leben hier in einer tierischen Wohngemeinschaft. Das Regenwaldhaus, in dem man sich wie Tarzan im Dschungel fühlen kann, ist ein Abenteuer für Augen, Nase und Ohren. Wirklich sehenswert ist auch das Polarium, in dem sich die Kinder neugierig ihre Nasen an der großen Scheibe platt drücken, wenn die Pinguine vorbei gleiten.

In der ORANG.erie hanteln sich Orang-Utans über den Köpfen der Kinder von Seil zu Seil. Der Baumkronenpfad bietet neben einem spektakulären Ausblick auf das Schloss Schönbrunn, den Tiergarten und die Stadt die Möglichkeit, heimische Vögel zu beobachten. Im anschließenden Waldstück gibt es eine Feuersalamander-Kletterwand und ein großes Spinnennetz zum Durchkrabbeln. Im Elefantenpark kann man die imposanten Tiere beim Schlammbaden oder Duschen erleben. Eine besondere Attraktion des Zoos: das Aquarien-Terrarienhaus mit dem größten Korallenriff Österreichs. Neben der Schönbrunner Tierwelt gibt es auch viele unterschiedlich ausgestattete Spielplätze. Gleich neben dem Heimtierpark, der Kindern zeigt, welche Bedürfnisse Kaninchen, Meerschweinchen und Co. haben, ist der große Erlebnisspielplatz. Die neueste Attraktion ist das generalsanierte historische Affenhaus, in dem man das lustige Treiben von sechs Kleinaffen-Arten beobachten kann.

Außer exotischen Tierarten leben im Tiergarten auch Haustierrassen. In den Stallungen eines original Tiroler Bauernhofes werden auch Melken der Kühe und die Herstellung von Käse und Butter präsentiert. Kinder, die sich von den Tieren gar nicht trennen möchten, feiern ihren Geburts-tag im Tiergarten. Und machen es sich nach einer Spezialführung mit vielen Freunden bei einer Jause lustig und gemütlich. Wer dann schon zu müde zum Nachhause-Marschieren ist, kann mit der Schönbrunner Panoramabahn, die BesucherInnen im 30-Minuten-Takt durch den Park fährt, bequem wieder zum Park-Eingang kommen. Oder zum Schloss der Kaiserin Maria Theresia.

Besuch im Kaiserschloss

Ein riesiges Schloss als Spielplatz? Ein Besuch im Kindermuseum „Schloss Schönbrunn erleben“ lässt diesen Traum Wirklichkeit werden und bietet zu verschiedenen Themen einen Einblick in den Alltag der Habsburger-Familie. Kinder ab 4 Jahren können selbst aktiv werden und lernen so spielerisch das Leben der Kaiserkinder kennen. Am Ende des Programms schlüpfen sie in historische Kostüme und verwandeln sich in kleine Prinzessinnen oder Prinzen (Kindermuseum für Kinder ab 4 Jahren, 6 Euro für Kinder, Familienkarten ab 13,50 Euro. Kinderführung im Schloss für Kinder ab 6 Jahren, Dauer ca. 1 ½ Stunden: Kinder 6 Euro, Erwachsene 7,50 Euro. Infos und Detailprogramme: www.kaiserkinder.at/schoenbrunn). Einmal pro Monat gibt es im Schloss Schönbrunn für Kinder, aber auch Erwachsene die Gelegenheit, unter professioneller Anleitung den höfischen Quadrille-Tanz zu erlernen, der bis heute den mitternächtlichen Höhepunkt jedes Wiener Balles darstellt.

Zum Herumtollen und Experimentieren lädt der Spielplatz Labyrinthikon im Schlosspark ein. Und von Ende März bis Anfang November bietet ein Besuch im Irrgarten und Labyrinth Spaß und Unterhaltung für Groß und Klein. Wie Kaiser Franz Joseph, seine Frau Elisabeth und ihre Kinder in der Hofburg, der habsburgischen Hauptresidenz im Herzen von Wien, gelebt haben und wie ihr Alltag abgelaufen ist, erfahren Kids (6 bis 11 Jahre) bei speziellen Führungen durch die Kaiserappartements, den ehemaligen Wohnräumen des Kaiserpaares. Auch dort probieren sie „herrschaftliche Gewänder“ an, um das imperiale Leben hautnah nachvollziehen zu können. (Dauer ca. 1 ½ Stunden, 6 Euro, Infos: Tel. +43-1-533 75 70, www.kaiserkinder.at/hofburg) Kaiserliche Geburtstagsfeste können ebenfalls in Schönbrunn, in der Hofburg und im Hofmobiliendepot gefeiert werden (Infos und Details: www.kaiserkinder.at).

Schlangen-Streicheln oder Schmetterling-Schauen?

Die aufregende Welt unter Wasser lässt sich im Haus des Meeres – Aqua Terra Zoo im ehe-maligen Flakturm des Esterházyparks erforschen (täglich 9 bis 18 Uhr, Do 9 bis 21 Uhr, Fritz-Grünbaumplatz 1, 1060 Wien, Tel. +43-1-587 14 17, www.haus-des-meeres.at). Auf sieben Geschoss-Ebenen und zwei Anbauten, dem Tropenhaus und dem Krokipark tummeln sich über 10.000 Tiere. Neben Bewohnern aller sieben Weltmeere (darunter natürlich auch die Fische, die aus dem Film „Nemo“ bekannt sind) bietet das Tropenhaus – angehängt an die Außenfassade des Flakturms – hautnah ein echtes Dschungelerlebnis: 500 Tiere, unter ihnen auch Äffchen und Papageien, bewegen sich frei zwischen den BesucherInnen! In anderen Abteilungen üben Krokodile, Schildkröten, Piranhas und natürlich die Haifische magische Anziehungskraft auf Kinder aus. Besonders spannend geht es jeden Mittwoch um 14 Uhr zu, wenn „Natur BEGREIFEN“ angesagt ist. Gleich danach um 15 Uhr kann man die Fütterung von Haien und Piranhas verfolgen (Mi und So 15 Uhr, Reptilien: So 10 Uhr und Do 19 Uhr). Freitags um 14 Uhr gibt es die neue Mikroskop-Show, ebenso neu ist die Tropfsteinhöhlengrotte, wo geheimnisvolle und oft bizarre Höhlenbewohner beobachtet werden können, die hier in einem umgekehrten Tag-Nacht-Rhythmus leben.

Eine Sensation in schwülem Tropenklima bietet das Schmetterlinghaus im Burggarten. Dort können Kinder Hunderte von lebendigen, frei fliegenden exotischen Schmetterlingen bestaunen. Der vielleicht schönste ist der blaue Morpho-Falter mit seinen leuchtenden Flügeln, der größte der Atlasfalter, eigentlich ein Nachtfalter (April bis Oktober: Mo-Fr 10-16.45 Uhr, Sa, So, Feiertag 10-18.15 Uhr; November bis März: täglich 10-15.45 Uhr; Kinder von 3 bis zu 6 Jahren: 3 Euro, Schüler, Studenten: 4,50 Euro, Erwachsene 6 Euro, Senioren und Besitzer der Wien-Karte 5 Euro. Burggarten, 1010 Wien, Tel. +43-1-533 85 70, www.schmetterlinghaus.at).

Dino-Skelette & Kunst -Haus-Wundertüte

Dinosaurierskelette, faszinierende Mineralien und interessante Tiere: Im Naturhistorischen Museum ist Staunen angesagt, gerade bei den NHM Kids & Co genannten Kinderführungen (ab 6 Jahren, Sa 14 Uhr, So und Ferientage 10 Uhr und 14 Uhr, Führungskarte für alle 2,50 Euro; 3-6 Jahre: jeden letzten Sonntag im Monat 16 Uhr, keine Anmeldung erforderlich). Spezielle Geburtstagstouren (150 Euro) sind sowohl für das Geburtstagskind als auch alle Gäste ein unvergessliches Erlebnis. Forscher in spe gehen an Mikroskopen auf Entdeckungsreise, studieren Einzeller oder einfache Würmer, bewundern Mineralien, erfahren von der Urgeschichte des Menschen und sind meist schwer beeindruckt, wie viel Fantasie die Natur selbst auf Einzelheiten verwendet (Mikrotheater Sa und So 13.30 Uhr, 14.30 Uhr sowie 16.30 Uhr, Tel. +43-1-521 77-335, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren, www.nhm-wien.ac.at).
Mit fast unerschöpflichem Einfallsreichtum wartet auch das Kunst Haus Wien auf. Künstler Friedensreich Hundertwassers phantasievolles, lebendiges und buntes Museum fasziniert alle Besucher, gleich ob groß oder klein. Die Kids vielleicht doch ein bisschen mehr, denn die fühlen sich plötzlich in eine Welt versetzt, die ganz die ihre ist. Und sie bekommen an der Kasse auch noch ein Kiddy Bag, die ihnen beim Entwerfen ihres eigenen „Kunst Hauses“ hilft. Spezielle Kinderführungen nur für Gruppen und auf Anfrage (Tel. +43-1-712 04 95, www.kunsthauswien.com).

Von Klimt-Gemälden und Pferdeeisenbahnen

Von den mehr als 150 Wiener Museen machen viele auch Kindern Spaß. Das Zoom Kindermuseum im MuseumsQuartier gibt sich interaktiv. Mit Mitmach-Ausstellungen und dem hautnahen Erleben von physikalischen Phänomenen oder dem bewussten Entdecken der Sinne (tägl. außer Montag geöffnet, wechselnde Öffnungszeiten, Tel. +43-1-524 79 08, www.kindermuseum.at, Anmeldung erforderlich!). Auch die Allerkleinsten von 0 bis 6 Jahren können hier im Ozean herumtoben. Gleich gegenüber im MQ gibt es übrigens eine Info-Stelle für Kinder, die „wienXtra Kinderinfo“, wo man gratis alles über das Freizeitangebot der Stadt für 3- bis 13-Jährige erfährt und eine eigene Spiel-Landschaft benützen kann (Di-Fr 14-18 Uhr, Sa, So, Feiertage 10-17 Uhr, Info: Tel. +43-1-4000-84400, www.kinderinfowien.at).

Moderne Kunst gefällt Kindern meist besonders: „Der malt ja wie ich“, ist ein oft zu hörender Kommentar. Deshalb sind die Workshops für Kinder im mumok, dem Museum moderner Kunst im MuseumsQuartier ein besonderes Vergnügen (Anmeldung Tel. +43-1-525 00-1313, [email protected], www.mumok.at, freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren). Jeden Sonntag gibt es von 14 bis 16 Uhr Familienprogramm und an manchen Samstagen von 14 bis 16 Uhr können sich Kinder zwischen 6 und 12 Jahren als KünstlerInnen im Atelier erproben oder bekannte KünstlerInnen treffen. Das Atelier X-small öffnet jeden 1. Sonntag im Monat von 11 bis 12.30 Uhr seine Pforten für die Kleinsten (4 bis 6 Jahre). Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist notwendig, Kinder zahlen dafür 2 Euro, Erwachsene 5 Euro. Wer lieber alleine durch Ausstellungen düst, schnappt sich einen KinderkunstTransporter – darin ist alles, was Kinder für einen Museumsbesuch brauchen.

Das Kunsthistorische Museum (www.khm.at, Tel. +43-1-525 24-5202) hat nicht nur die weltgrößte Bruegel-Sammlung mit so berühmten Bildern wie der Bauernhochzeit oder dem gigantischen Turm zu Babel. Man kann auch echte Mumien von Menschen und Tieren sehen. Oder das teuerste Salzfass der Welt, kostbare Spiele, aber auch Drachenzungen und manche „magische“ Kuriosität in der neu eröffneten Kunstkammer des Museums bewundern. Samstag um 15 Uhr (5 bis 8 Jahre) und um 16 Uhr (9 bis 12 Jahre) finden diese kostenlosen Entdeckungsreisen in die Kunst aus 5.000 Jahren statt. Am Sonntag bietet das Kinderatelier von 14 bis 16.30 Uhr die Möglichkeit, nach einer Führung der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen (für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, Kinder 4 Euro, Erwachsene ermäßigt 9 Euro).

Im Belvedere (www.belvedere.at, Tel. +43-1-795 57-134) kann nach den Kinderführungen zu wechselnden Themen mit unterschiedlichen Materialien und Kunsttechniken experimentiert werden. Das Angebot an Kindergeburtstagen beinhaltet neben fantasievollen Aktionsführungen und gestalterischen Tätigkeiten eine Geburtstagsjause im „Atelier Pinselstrich“.
Das Technische Museum ist eine Welt für sich. Es vermittelt spielerische Erstkontakte mit den technischen und naturwissenschaftlichen Phänomenen der Welt. In der lichtdurchfluteten Mittelhalle sind neben den technischen Errungenschaften des 19. und 20. Jahrhunderts auch Raritäten aus dem Eisenbahnbereich zu bestaunen. Der berühmte Rennwagen der 1950er Jahre „Silberpfeil“ und die erste Pferdeeisenbahn „Hannibal“, Laufräder, Hochräder und ein riesiger Tiegel zur Stahlerzeugung faszinieren kleine Wiffzacks. In der Abteilung „Energie“ können Kinder die verschiedenen Energieformen von der Muskel- über die Dampf- und Sonnenenergie bis zur Kernkraft erfahren. Das absolute Highlight aber sind die Hochspannungs-Vorführungen. Der Erlebnisbereich für 2- bis 6-Jährige - das Mini - ermöglicht auf zwei räumlichen Ebenen den spielerischen Erstkontakt mit der Technik. Workshops machen Technik zum Spaß sogar für die Kleinsten ab 4 Jahren. Für Schulklassen gibt es themenzentrierte Führungen und Workshops zu allen Ausstellungsbereichen. (Programminfo: Tel. +43-1-899 98-0, www.technischesmuseum.at, Eintritt bis zum vollendeten 19. Lebensjahr gratis).

Wurstelprater, Musiksehen & Sternderlschauen

Im Wurstelprater spannt sich der Bogen der rund 250 Attraktionen vom traditionellen Spiegelkabinett, das Mama plötzlich dünn wie einen Zahnstocher und Papa dick wie ein Fass aussehen lässt, Ponyreiten und Mini-Hochschaubahn, auf der auch die Kleinsten vor Vergnügen laut quietschen, bis zum „Eisberg“: eine einzigartige interaktive Abenteuerfahrt durch die Eiswelt, auf der alle fünf Sinne angesprochen werden. Außerdem gibt es die schaurige Dinosaurierwelt und das Luftburg-Paradies, in der man mit wehenden Haaren geradewegs in den Himmel fliegt. Dem Himmel um 117 Meter näher kommen können Mutige am „Praterturm“, dem höchsten Kettenkarussell der Welt, das sich auch einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde erworben hat. Und von den Prater Adventure Tours (Tel. +43-(0)2628-644 60) werden Führungen hinter die Kulissen so mancher aufsehenerregender Attraktion geboten, die teilweise auch gleich ausprobiert werden kann. Glänzende Augen, glühende Wangen: Wirklich perfekt ist das Kinderglück aber erst mit einer großen Portion Zuckerwatte und einem bunten Luftballon (Unter www.prater.wien.info und www.praterservice.at gibt es alle Infos rund um den Prater. Hauptsaison: Mitte März bis Ende Oktober). Das Pratermuseum bietet eine Reise in die Vergangenheit. Neben vielen Erinnerungsstücken an den Vergnügungspark vor dem 2. Weltkrieg ist hier eine Laterna-magica-Sammlung zu bewundern (Prater, Oswald Thomas Platz 1/Planetarium beim Riesenrad, 1020 Wien, Fr-So und Ftg 10-13 und 14-18, Tel. +43 1 726 76 83, www.wienmuseum.at)

Ein Foto mit Kaiserin Sisi, Mozart, Angelina Jolie oder Michael Jackson? Im neuen Madame Tussauds im Wiener Prater ist das kein Problem. Annähernd 70 Stars aus der Film-, Sport- und der Musikwelt, sowie Politiker und historische Persönlichkeiten sind hier als täuschend ähnliche Wachsfiguren hautnah zu erleben. Viele davon stehen auch zu einer interaktiven Begegnung bereit (täglich 10-18 Uhr, Riesenradplatz im Prater, 1020 Wien, Tel. +43-1-890 33 66, www.madametussauds.com/wien).

Dass man Musik nicht nur hören, sondern auch sehen und fühlen kann, zeigt das Haus der Musik. Auf einer Reise über sechs Ebenen lässt sich dort Musik real und virtuell mit allen Sinnen erleben - dies auch während spezieller Führungen für Kinder. Und zum Schluss können auch kleine BesucherInnen die Wiener Philharmoniker dirigieren. Aber Vorsicht: Die Elite der österreichischen Musiker kann zu Taktstock-Dilettanten ganz schön ruppig sein (täglich 10 bis 22 Uhr, jeden Samstag 14 Uhr und Sonntag 10 und 14 Uhr Führungen für Kinder von 6 bis 12 Jahren, Erwachsene 11 Euro, Kinder unter drei Jahren gratis, Kinder unter 12 Jahren 5,50 Euro, Kinder ab 12 Jahren 9 Euro, Kombi-Tickets mit Mozarthaus Vienna, um Voranmeldung wird gebeten. Info: Tel. +43-1-513 48 50, www.hausdermusik.at).

Die mit liebevoller Hand hergestellten Puppen des Marionettentheaters Schloss Schönbrunn faszinieren kleine und große Zuschauer. Mit großem Engagement und Können werden hier für Kinder adaptierte Opern, Operetten und Musicals wie Die Zauberflöte, Die Fledermaus, Hänsel und Gretel, Aladdin und die Wunderlampe usw. aufgeführt. Auf unterhaltsame Weise können Kinder aber auch viel Interessantes lernen, wie z.B. in den Stücken Sisis Geheimnis, Johann Strauß - An der schönen blauen Donau, Familie la Musica, Müllaria, oder sich einfach über Ritter Kamenbert amüsieren. Und das Schönbrunner Adventspiel stimmt hier auf die Weihnachtszeit ein (Schloss Schönbrunn, Hofratstrakt, 1130 Wien, Tel. +43-1-817 32 47, www.marionettentheater.at).
Auch das Niedermair-Kindertheater, das Lilarum, Dschungel Wien und das Theater der Jugend bietet jungem Publikum ein breitgefächtertes Programm. Das Theater in der Josefstadt lässt Kinder sogar hinter die Kulissen schauen, während die Eltern in der Nachmittagsvorstellung sitzen: Theaterwerkstatt und Kostümfundus werden inspiziert, ein bisschen Schminken wird auch geübt. (Anmeldung: Tel. +43-1-427 00-300, www.josefstadt.org).

Wer lieber Sterne am Himmel statt Stars auf der Bühne sehen will, kann im Planetarium im Prater ins Weltall blicken: In den 3 „Yanni“-Shows für verschiedene Altersstufen fliegt eine Comic-Maus mit ihren Eltern in einem selbstgebauten Raumschiff und erlebt dort die Schwerelosigkeit in „Mausa“-Raumanzügen. In der Reihe „Star-Date“, für Kinder ab acht Jahren (und Erwachsene!) werden an die 9.000 funkelnde Sterne an die Kuppel des Planetariums projiziert, Kometeneinschläge auf dem Jupiter, Vulkane und Geysire auf dessen Mond und Flüge durch die Ringe des Saturns sowie der Lauf der Planeten um die Sonne gezeigt. Im zweiten Teil führt die Reise zu noch weiter entfernten Galaxien.

Bei den Führungen in der Urania Sternwarte im 1. und in der Kuffner Sternwarte im 16. Bezirk begeben sich die Kinder auf die Suche nach den Geheimnissen des Universums. Bei gutem Wetter steht auch ein Blick durch das Teleskop direkt in die Welt der Sterne und Galaxien auf dem Programm (Information: Tel. +43-1-891 741 50-000, www.planetarium-wien.at).
In Wien gibt es auch die einzige Stadt der Kinder in Europa. In Minopolis, einer auf 6.000 m² in Kindergröße erbauten Stadt, schlüpfen 4- bis 12-Jährige in 25 Themenstationen in die Rolle der Erwachsenen und lernen spielerisch ihre Traumberufe kennen. Ob Ärztin, Journalistin oder Feuerwehrmann – Minopolis ist ein faszinierender Schauplatz für spannende Rollenspiele und lehrreiche Erlebnisse (Fr-So und Feiertage 13-19 Uhr, Kind 19 Euro, Erwachsener 10 Euro, ab 17:00 Uhr ermäßigte Preise, Wagramer Straße 2, bei der Reichsbrücke, 1220 Wien,
Tel. +43-(0)810 970 270, www.minopolis.at).

Spaß und Bewegung für die ganze Familie bietet das Family Fun. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das alles erwartet Kinder von ein bis 16 Jahren: Hüpfburgen, XXXL-Riesenrutsche, Kletterwand, Trampoline, Bungee-Trampoline, Kletterlabyrinth, Rodeoreiten, Mini-Karts, Kleinkinderbereich und vieles mehr. Für die Eltern gibt es einen Relaxbereich und Gastronomie (Mo-Fr 13 bis 19 Uhr, Sa, So, Feiertag 9 bis 19 Uhr; Kleinkinder von 1 bis zum vollendeten 3. Lebensjahr 3,40 Euro, Kinder von 3 bis 16 Jahren: 7,90 Euro + 1 Jeton, Erwachsene 3,50 Euro, Senioren 2 Euro, Ermäßigungen für Familien und nach 17 Uhr, Breitenleer Straße 77, 1220 Wien, Tel. +43-1-236 70 70, www.familyfun.at).
Fazit: „Mami, mir ist so fad!“ kann es in Wien wirklich nicht geben.

Quelle: Wien Tourismus

Top Results

Regenbogenfamilienzentrum Wien
Franzensgasse 25/11
1050 Wien
Österreich

In Österreich gibt es immer mehr Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern. Regenbogenfamilien sind immer noch häufig von Diskriminierung und Vorurteilen betroffen. Ein eigenes Regenbogenfamilienzentrum ist ein wichtiger Ort, wo sich Eltern vernetzen, informieren und beraten lassen können.

Panda-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn
Maxingstraße 13b
1130 Wien
Österreich

Die erste Adresse für einen Ausflug in die faszinierende Welt der Tiere ist der Tiergarten Schönbrunn in Wien, der das ganze Jahr über eine einzigartige Verbindung von Kultur und Natur bietet.

Wiener Riesenrad Viennese Giant Wheel Ferris Wheel
Riesenradplatz 1
1020 Wien
Österreich

Der Wiener Prater ist im Sommer einer der besten Plätze in der Stadt: Viel Natur, jede Menge Platz zum Radfahren, Joggen oder Inline-Skating, dazu der älteste Vergnügungspark Europas, kaltes Bier und zwei Wiener Institutionen: Das Riesenrad und das Schweizerhaus.

Aßmayergasse 10/5
1120 Wien
Österreich

FAmOS ist ein Verein zur Förderung von Regenbogenfamilien in Österreich.Gegründet wurde er im Juni 2011 aus der Gruppe der Regenbogenkindertreffen. Hier gibt es Mütter und Väter, Co-Mütter und Co-Väter, Pflegeeltern und Alleinerziehende, die gleichgeschlechtlich empfinden.

Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren

Regenbogenfamilien FAMOS

Kids und Teens bis zum vollendeten 19. Lebensjahr haben freien Eintritt in folgende Wiener Museen: Albertina, Beethoven-Museen, Belvedere/Oberes und Unteres, Esperantomuseum, Geldmuseum, Globenmuseum, Haydnhaus, Heeresgeschichtliches Museum, Hermesvilla, Johann-Strauß-Wohnung, Kunsthistorisches Museum, Künstlerhaus k/haus, MAK – Museum für angewandte Kunst/Gegenwartskunst, mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Museum für Völkerkunde, Nationalbibliothek/Prunksaal, Naturhistorisches Museum, Österreichisches Museum für Volkskunde, Österreichisches Theatermuseum, Papyrusmuseum, Pathologisch-anatomisches Bundesmuseum (Narrenturm), Pratermuseum, Römermuseum, Schatzkammer, Schubert-Museen, Technisches Museum, Uhrenmuseum, Wagenburg, Wien Museum sowie im Ausstellungsbereich des Zoom Kindermuseums im MuseumsQuartier. Für Kinder nahe der Altersgrenze bzw. solche, die vielleicht schon erwachsener aussehen, als sie sind, empfiehlt sich die Mitnahme eines Lichtbildausweises.