Restaurants



Restaurant OSKARS
Restaurant OSKARS

Kulinarisch ist Wien ein Paradies für Feinschmecker. Die Küchen der ehemaligen Kronländer der k.u.k. Monarchie haben die österreichische und speziell die Wiener Küche geprägt. Aber natürlich gibt es mehr als Wiener Schnitzel und und Sacherwürstel auf den Speisekarten der Stadt zu finden … ganz abgesehen von den köstlichen österreichischen und internationalen Weinen. Von moderner asiatischer über Fusionsküche bis hin zu mediterranen Spezialitäten findet Ihr hier alles was das Herz begehrt. Ganz abgesehen von den österreichischen Mehlspeisen.

Wir haben Euch alle Restaurants zuammengestellt, die entweder von Lesben und Schwulen betrieben werden oder sich explizit and uns wenden und deshalb besonders gay-friendly sind.

Top Results

Flatschers Bistrot & Bar Wien Vienna gay-friendly
Kaiserstraße 121
1070 Wien
Österreich

Willkommen in Flatschers Bistrot und Bar, Ihrem kleinen Stück Paris in Wien! Wir bringen mit unserer lauschigen Atmosphäre, unseren ausgewählten Weinen und unseren Fischgerichten französisches Flair nach Wien. Santé und bon appétit!

Die Wiener Küche

Wiener Schnitzel gay in Vienna
Wiener Schnitzel

Wiener Schnitzel und Tafelspitz, Sacher-Torte und Kaiserschmarren: Die Gerichte der Wiener Küche sind unverwechselbar und weltweit bekannt. Und ein schönes Beispiel für die gelungene Integration unterschiedlichster kulinarischer Einflüsse.
Wien ist vermutlich die einzige Stadt der Welt, die Namensgeberin eines eigenständigen Speisenstils ist. Die Wiener Küche hat ein denkbar einfaches Erfolgsrezept: Man nehme die besten kulinarischen Traditionen aus Böhmen, Österreich, Ungarn, Italien oder aus dem Balkan und vermische sie zu außergewöhnlichen Gerichten. Tatsächlich lassen sich gerade die Klassiker der Wiener Küche auf Zutaten aus anderen Ländern zurückführen. Schließlich war Wien jahrhundertelang das Zentrum der österreichisch-ungarischen Monarchie, die zahlreiche Kulturen und mit ihnen deren Küchenstile vereinte. Die Lage der Stadt – nahe Ungarn, Böhmen und Mähren – und die vielen begnadeten Köchinnen aus diesen k.u.k.-Regionen, die in Wiener Haushalten arbeiteten, begünstigten die östliche Prägung. Das Gulasch stammt aus Ungarn, ebenso wie der Strudel, den die Ungarn von den Türken lernten. Aus Böhmen kamen vor allem die sogenannten „Mehlspeisen“ wie Palatschinken und Marillenknödel nach Wien, üppige süße Gerichte, die durchaus auch als Hauptgang firmieren. Und das Glanzstück der Wiener Küche, das Wiener Schnitzel, dürfte über Venedig und Mailand von Konstantinopel eingewandert sein.

So schmeckt Wien

Die Wiener Küche ist für ihre Suppen mit Einlagen bekannt, die traditionell als Vorspeise serviert werden. Basis ist eine kräftige, klare Rindsuppe, für die Rindfleisch, Knochen und Gemüse stundenlang gekocht werden. Als Einlage sind Frittaten (nudelig geschnittene salzige Palatschinken) oder Grießnockerl sehr beliebt. Für das Wiener Schnitzel wird ein flaches Stück Kalbfleisch paniert, also in Mehl, Ei und Bröseln gewendet, und in Butterschmalz und Öl schwimmend goldbraun gebacken. Als Beilage gibt es meist Petersilerdäpfel und Salate (z.B. Gurken-, Tomaten- oder Blattsalat). Ein weiteres Traditionsgericht ist der Tafelspitz. Das zarte, gekochte Rindfleisch kommt mit vielfältigen Beilagen wie Apfelkren (geriebene Äpfel mit Meerrettich), Schnittlauchsauce, Dillfisolen (grüne Bohnen mit Dill), Cremespinat oder Erdäpfelschmarren (gekochte, geschnittene und in Fett geröstete Kartoffeln) auf den Tisch. Gulasch ist auf allen Speisekarten der Wiener Gasthäuser zu finden. Für diese Art Ragout ungarischen Ursprungs wird in große Würfel geschnittenes Rindfleisch mit Zwiebeln und süßem Paprikapulver (gemahlene rote Paprikaschoten) angeröstet und weich gedünstet. Ein besonderes Faible hat die traditionelle Wiener Küche auch für Innereien, die zu Gerichten wie Beuschel (Ragout aus Lunge und Herz) oder geröstete und gebackene Leber verarbeitet werden. Und nicht zu vergessen die Würstel, die meist am Würstelstand verzehrt werden – auch sie sind ein Symptom für die Fleischverliebtheit der Stadt.



Wo die Wiener Küche zuhause ist

M Lounge
M Lounge

Die gute Wiener Küche findet sich in der Stadt sowohl im Sterne-Restaurant als auch im einfachen Gasthaus, dessen typischste Verkörperung das sogenannte Beisl ist. Der Begriff Beisl stammt mit großer Wahrscheinlichkeit aus dem Jiddischen, und zwar von „bajiss“ (Haus). Der klassische Vertreter dieser Wiener Institution hat eine geräumige Schank, wo Wein gekühlt und Bier gezapft wird, eine dunkel gestrichene Holzvertäfelung, einfache Tische und Sessel und ein gemischtes Publikum. Das Wiener Beisl erlebt in den vergangenen Jahren eine echte Renaissance und behauptet sich als bodenständiges Esslokal in der urbanen Restaurantszene. Die Liebe zur traditionellen Wiener Küche, die mit Feingefühl an die veränderten Ernährungsgewohnheiten angepasst wird, und die gemütliche Atmosphäre machen seinen beständigen Erfolg aus.

Quelle: Wien Tourismus